Hodenmassage für Einsteiger und Profis

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Hodenmassage - Symbolfoto

Hodenmassagen sind unglaublich stimulierend – mit der richtigen Technik ist es Männern sogar möglich, nur über diese Massage zum Orgasmus zu kommen. Leider wird den kleinen Juwelen sowohl von Männern als auch von Frauen häufig zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Das wollen wir heute ändern, denn von einer regelmäßigen Hodenmassage profitieren beide Partner!

Eine Hodenmassage verbessert die Durchblutung im Hodensack und steigert den Sexualtrieb und die Lust. Einige Quellen behaupten sogar, dass es langfristig die Erektionsqualität sowie die Potenz steigert. Ob an diesem Gerücht etwas dran ist, können wir nicht sagen – aber schaden wird es in keinem Fall. Eines steht aber fest, eine Hodenmassage dient der Selbstuntersuchung. Wer seine Hoden regelmäßig selbst erkundet oder dem Partner in die Hände gibt, kann Veränderungen an den Hoden bemerken und damit proaktiv gesundheitliche Mängel erkennen. Massagen aller Art sind außerdem ideal um den Partner zu erkunden – auch wenn die Beziehung schon ein paar Jahre anhält, gibt es immer wieder etwas Neues zu entdecken. Wir finden, dass dies unschlagbare Argumente dafür sind, den Hoden etwas mehr Beachtung zu schenken – bereit für unsere Massagetipps? 😉

Vor der Hodenmassage: Dehnübungen für intensives Empfinden

Der Fokus bei einer Hodenmassage liegt auf der Haut des Hodensacks. Am Hodensack verfügen die Männer über eine raffinierte körpereigene Klimaanlage. Die Hoden hängen außerhalb des Körpers, da für die Spermaproduktion eine Temperatur zwischen 33-35 Grad Celsius ideal ist. Im Körperinneren wäre es schlichtweg zu warm. Außerhalb des Körpers sind die Hoden Temperaturschwankungen ausgesetzt: Bei zu kalten Hoden ziehen sich die Haltebänder zusammen, sodass er dicht am Körper liegt und die dickere Haut den Hoden wärmt. Ist es zu warm, dehnen sich die Haltebänder aus – der Hoden hängt, die Hodensackhaut wird elastisch und dünn.

Diese Temperaturabhängigkeit solltest Du für die Massage-Übungen nutzen, denn nur eine dünnere und elastische Haut lässt sich gut massieren. Damit der Partner die Berührungen überhaupt wahrnimmt, kann der Hodensack mit einem warmen, nassen Handtuch vorgewärmt werden. Erwärme ein bisschen Massageöl in Deinen Händen und beginne, die Haut um den Hoden herum zu streicheln, bis Du mit einer leichten Massage am Hodensack beginnst. Dafür greifst Du den Hodensack mit gespreizten Fingern und ziehst etwas an ihm – mache das ein paar Minuten, dann ist der Hodensack bereit für eine ausgiebige Massage.

Tipp: Es kann angenehmer sein, den Hodensack vor der Massage zu rasieren. So wird verhindert, dass versehentlich an den kleinen Härchen gezogen wird. Es empfiehlt sich außerdem ein Gleitgel zu verwenden, damit es richtig flutscht! Manche Männer bevorzugen hierbei ein wärmendes Gleitgel, da es die Durchblutung anregt und sich dadurch die Stimulation beim Massieren noch intensiver anfühlt. Dabei solltet Ihr darauf achten, ob die Hodenmassage ins Vorspiel eingebaut oder zur Entspannung des Mannes durchgeführt wird. Geht es danach in intensiven Sex über, bei dem Kondome benutzt werden, muss das Gleitgel auf Wasserbasis beruhen. Dann sollte auch auf ein Massageöl verzichtet werden, da dies das Kondom porös macht.

Gleitmittel für mehr Sexspaß

Wer gerade kein Gleitgel zur Hand hat, auf das flutschige Erlebnis aber nicht verzichten mag, kann alternativ auf ein Gleitgel-Ersatz aus dem Haushalt zurückgreifen.

Hodenmassage für Anfänger

Eine Hodenmassage kann jeder Mann allein durchführen oder aber die Massagekünste des Partners in Anspruch nehmen. Wer zum ersten Mal bei seinem Partner an den Hoden Hand anlegt, sollte vorsichtig und sanft vorgehen. Jeder Mann ist an den Hoden unterschiedlich empfindlich. Taste Dich langsam voran, bis Du spürst welche Handgriffe ihn um den Verstand bringen. Dabei sollte der Druck, der auf die Hoden ausgeübt wird, weder zu stark noch zu schwach sein. Ein starker Druck kann schmerzlich für den Partner werden, während ein zu leichter Druck als kitzlig empfunden wird. Finde einen guten Mittelweg und lege mit den ersten Massagetechniken los:

Strudel der Wonne

Lasst Eure Hände (beide!) in Richtung Anus wandern und massiert von dort aus mit kreisförmigen Bewegungen den Damm. Arbeitet Euch dabei langsam von unten nach oben vor, indem Ihr Eure Hände Richtung Schenkelinnenseite über den Oberschenkelansatz zieht, bis Ihr am Hodensack angelangt seid.

Das Zentrum der Hitze

Diese Massageübung ist besonders intensiv. Zunächst streichelt man mit den Fingerspitzen um den Hoden herum. Dann kommt die Handfläche, insbesondere der Handballen am unteren Ende des Daumens zum Einsatz. Mit diesem massiert man den Hodensack – dies kann an der Seite oder direkt zwischen den beiden Hoden sein – ganz nach dem individuellen Geschmack des Mannes. Verstärkt wird diese Technik, indem eine Hand den Hodensack hält. Durch diese Unterstützung wird die Massage in kreisenden Bewegungen punktueller und dadurch intensiver.

Eierrollen mal anders

Einige Männer mögen es, wenn die Hoden hin und her gerollt werden. Dafür wird die flache Hand auf die Hoden gelegt und dann langsam vor- und zurückgeschoben oder leicht zu den Seiten gerollt. Der Druck kann dabei variiert werden. Beginnt am besten sanft und erhöht, abhängig von seinem persönlichen Empfinden, nach und nach die Intensität.

An den Kronjuwelen ziehen

Diese Technik ist nicht jedermanns Sache, aber wenn der Mann Gefallen an dieser Massage findet, ist sie umso intensiver. Die Hoden werden mit der ganzen Hand umschlossen. Nun beginnt man, den Hodensack leicht nach oben oder zur Seite zu ziehen. Am angenehmsten ist diese Technik, wenn sie mehrmals in kurzen Abständen hintereinander wiederholt wird. Ein langes ziehen sollte vermieden werden. Es kann auch angenehm sein mit zwei Fingern nur an der Haut des Hodens zu ziehen – hierbei ist jedoch ein gutes Fingerspitzengefühl gefragt!

Man's world bei ORION

Hodenmassage für Profis: Mit Teabagging und Genital Spanking zum Orgasmus

Wer die Hoden seines Partners schon sehr gut kennt, geht einen Schritt weiter. Echte Profis probieren sich am Genital Spanking oder setzen beim Teabagging Mund und Zunge zur oralen Hodenmassage ein. Und so geht’s:

Genital Spanking – Klopf mal an!

Beim Genital Spanking geht es nicht unbedingt darum, dem Partner Schmerzen zu bereiten. Es ist eher ein lustvolles Spiel zwischen angenehmer Erregung und der Grenze zum schmerzhaften Bereich. Beim Genital Spanking fängt man zunächst an, mit den Fingerkuppen auf den Hodensack zu klopfen. Ist der Partner dazu bereit, kann dies immer doller bis zu leichten Schlägen mit der Hand ausgebaut werden.

Empfindet der Partner Schmerzen, waren die Bewegungen zu rabiat und man geht wieder über zu leichtem Klopfen. Kommunikation zwischen den Partnern ist bei dieser Art der Massage wichtig. Frage am besten immer nach, ob es Deinem Partner gefällt und er lieber leichtere oder härtere Schläge bevorzugt.

Teabagging – die orale Hodenmassage

Teabagging, zu Deutsch „Teebeuteln“, ist die orale Stimulation des Hodensacks, bei dem sich Männer vor Lust kaum zurückhalten können. Der Name ist hier Programm: Er kniet sich über dein Gesicht und tunkt seinen Hodensack in Deinen Mund, so wie man einen Teebeutel in das Wasser tunkt. Diese Technik funktioniert genauso gut, wenn er steht und die Partnerin vor ihm kniet. Die Partnerin kann den Hodensack dabei zunächst mit Lecken stimulieren – anders als beim Blowjob sollte die Zunge entspannt sein und mit möglichst breiter Fläche am Hodensack lecken. Im nächsten Schritt verschwindet der komplette Hodensack im Mund und wird durch leichtes Ziehen und Saugen verwöhnt. Der Clou beim Teabagging ist, dass der Mann immer die Kontrolle hat. Er gibt an, wie schnell und wie tief der Hodensack stimuliert wird. Sofern möglich, ist bei dieser Massagetechnik Augenkontakt unheimlich erotisch.

Sextoys für eine atemberaubende Hodenmassage

Versteckt sich in dem Nachtschrank vielleicht noch ein Vibrator oder ein Massagestab Deiner Freundin? – Dann bekommt er jetzt einen zusätzlichen Aufgabenbereich. Nicht nur Frauen empfinden lustvolle Stimulationen mit intensiven Vibrationen, sondern auch Männer. Für die prickelnde Hodenmassage eignen sich Auflegevibratoren und Massagestäbe besonders. Habt Ihr gerade keinen zur Hand, könnt Ihr es auch mit jedem anderen Modell probieren. Sehr erotisch ist auch ein Vibrator mit Fernsteuerung, bei dem sie es in der Hand hat, wann und ob die Hoden stimuliert werden. Ist noch kein Vibrator im Haus, wird es also allerhöchste Zeit – auch Deine Freundin wird sich bedanken. 😉

Sextoys für mehr Sexspaß

Eine Hodenmassage bringt viele Vorteile mit sich. Egal, ob Ihr Euch allein stimuliert oder die Partnerin Hand anlegen lasst: eine Hodenmassage ist unheimlich entspannend. Mit unseren Techniken können Männer sogar zum Orgasmus kommen, ohne dass eine zusätzliche Stimulation des Penis notwendig ist. Damit sich die Männer nach einer ausgiebigen Massage revanchieren können, findet Ihr bei uns auch Tipps zu einer intensiven Vagina-Massage. Wir wünschen Euch viel Spaß!

Bildquelle: © illustrissima / fotolia.com


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