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Was ist Zwangsentsamen / Abmelken?

Erstellt in Fetisch von Siria am 20.April 2012

Abmelken hört sich so nach Schemel, Euter, rhythmischen Ziehen an… Falsch.

Zwangsentsamung ist eine Praktik aus der BDSM-Szene und wird zur Strafe oder Keuschheitshaltung ausgeübt. Der keusche Sklave produziert, wie wir wissen, tagtäglich neues Sperma – bei voller Gesundheit ein Leben lang. Was die wenigsten vielleicht wissen, innerhalb von 60 Minuten produziert die Prostata eine neue Fuhre mit weniger Spermien – aber sie produziert. :-D Was nicht heißt, wenn der keusch gehaltene Sklave nicht ejakuliert, dass es zum sogenannten Spermastau oder umgangssprachlich zu den “dicken Eiern” kommt… Trugschluss sage ich Euch. Die nicht abgeschossenen Spermien werden vom Körper wieder abgebaut.

Der keusche Sklave wird per Hand zwangsentsamt und so funktioniert es – ähnlich wie die Prostatamassage beim Urologen, nur in “angenehmerer” Atmosphäre. ;-)
Der Sklave sollte sich auf die Seite legen und die Beine fest an den Körper ziehen. So kann die oder der “Entsamer” direkt zugreifen. Aus hygienischen Gründen wäre es gut, wenn Ihr Latexhandschuhe überzieht, bevor Ihr Euch auf den “analen” Weg begebt.  Die Prostata befindet sich unter dem Steißbein und der Harnblase in der Mitte des Beckens. Tastet Euch, vielleicht mit einem Analtoy und etwas Gleitmittel, langsam an die Prostata heran und beginnt mit der Massage.
Dem Entsamer liegt es frei, die Kronjuwelen  zu massieren, wichtig ist nur, dass der Sklave nicht sexuell stimuliert wird, denn Spaß ist bei der Zwangsentsamung nicht gefragt. Eine richtige Domina würde dies nie zulassen! Ihr werdet sehen, dass bei dieser Technik, das Abmelken ohne jegliche Erektion funktioniert
Ist alles bis auf den letzten Tropfen leer, vergesst nicht, den Penis ordentlich zu reinigen.  Und nun entscheidet Ihr, was passiert. Die Domina würde das saubere Stück wieder in seinen Keuschheitsgürtel sperren und einen nächsten Termin ausmachen, vielleicht in einer Stunde. ;-) Oder vielleicht zu einer Abmelk-Party mit Freunden und Kollegen der Domina einladen, um dem keuschen Sub zu demonstrieren, wie viel Macht sie hat. Jeder kann auf Befehl Hand anlegen und dieses nennt man dann in Fachkreisen “fremd bestimmtes Abmelken”. Und wie immer sei gesagt, dass solche Art der Veranstaltung immer in Absprache mit dem Sub stattfindet sollten, denn auch er soll “Lust” haben, denn das ist ja nicht verboten. ;-)

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Feuchte Angelegenheit – Der Dominakuss

Erstellt in Fetisch von Maike am 2.März 2012

Symbolfoto - DominaHabt Ihr schon mal einen Blick in die Angebotsliste einer Domina geworfen? Also ich bin bisher noch nicht in den Genuss gekommen – kenne aber welche, die dieses prickelnde Erlebnis bereits erfahren haben und mir ein paar Informationen über die Tätigkeiten der strengen Damen in Lack & Leder verraten haben…

Eine der typischen Dienstleistungen in den BDSM-Studios ist der sogenannte Dominakuss, der wohl auf jede gute Menükarte gehört. ;) Bei der Ausführung dieses ganz besonderen Kusses berühren sich allerdings nicht einmal die Lippen der Domina und ihres Sklaveb, was mich dazu bewegt hat, Euch lieber mal drauf hinzuweisen, was unter dieser Sexpraktik zu verstehen ist. “Bestellt” Ihr einen solchen Kuss, wird Euch – und trotzdem handelt es sich um eine Form der Belohnung – in den offenen Mund gespuckt. Wie sich das Ganze in der Praxis gestaltet, ob mit Fesseln oder ohne, mit verbundenen Augen oder bei freier Sicht, variiert. Auch privat sind einige Paare von der Technik angetan und sehen das Prozedere des “Spittings” (ein Synonym für den Kuss der Domina) sogar als Vertrauensbeweis und eine besondere Art der Verbindung an.

Andere bevorzugen das Spucken in anderen Regionen beziehungsweise auf andere Körperteile als die Zunge oder den Mund. Zum Anfeuchten gewisser Körperstellen beim Sex, quasi statt Gleitgel, gibt es einige, die mit ihrer Spucke nachhelfen und gleichzeitig klar machen, wer der dominante Part in dem Spiel ist. Ob Busen, Anus, Penis oder Vagina – alles kann hierbei bespuckt werden. ;-)

Wichtig ist natürlich, dass Beide damit einverstanden sind, damit sich niemand unnötig gedemütigt fühlt!

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Ein Fetisch für…Gummistiefel!

Erstellt in Fetisch von Maike am 30.Januar 2012

Sexy Gummi-StiefelUm einen Fetisch zu verstehen, braucht man manchmal nicht nur  ein wenig Fantasie, sondern auch Hintergrundwissen – und zack, ist selbst der Gummistiefel-Fetisch vielleicht doch gar nicht mehr so seltsam, wie er im ersten Moment klingt. ;) Denn das Reizende ist hier das Material und der Fetisch zählt somit zur Kategorie Materialfetisch. Die quietschenden Stiefel bekommen in manchen Kreisen noch mehr Aufmerksamkeit als auf dem Bauernhof oder bei Anglern. ;-)

Der Gummistiefel-Fetisch deckt aber noch einen weiteren Fetisch ab und zwar den Schuhfetisch. Während viele wahrscheinlich nicht einmal Gummistiefel besitzen, ist für andere ein Leben ohne sie undenkbar. Schließlich sorgen sie bei ihren größten Fans für Erregungsschauer und wilde Sex-Fantasien. Was mit den Gummistiefeln gemacht werden muss, um einen Fetischisten zu erregen, ist von Fall zu Fall verschieden. Manchen reicht der Blick auf einen nackten Menschen, der in den Stiefeln steckt oder sie langsam und erotisch anzieht, andere haben einen Faible für das Geräusch, welches das Reiben der Stiefel aneinander erzeugt. Auch der Geruch und das Gefühl auf der nackten Haut, das Dranreiben – gerne auch in den intimen Bereichen – erregt manche bis zum Wahnsinn. :-D Natürlich wollen aber einige das Gefühl auch selbst erleben bzw. genießen und steigen barfuß oder mit feinen Nylons in die Stiefel.

Der Gummistiefel-Fetisch eignet sich also nicht nur perfekt, um Schuh- und Materialfetischisten zufrieden zu stellen, sondern lässt sich auch noch problemlos mit einem frechem Rollenspiel verbinden. Ob Ihr nun direkt Bauernhof spielt oder die Dame, bekleidet mit schicken Gummihandschuhen (und NUR damit!) die Wohnung putzt und der Herr Bauer bestraft werden muss, weil er mit seinen dreckigen Stiefeln alles schmutzig macht, überlassen wir Euch…

Die praktischen Gummistiefel haben wir zwar nicht im Angebot, aber jede Menge anderer Produkte aus Gummi: Drück mich!

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Was ist Fetischismus – Mode, Liebhaberei oder Störung?

Erstellt in Fetisch von Siria am 24.November 2011

Symblofote - Lack-, Leder-, Latex-Fetisch...Fetischismus ist für manche Menschen immer noch ein Tabuthema. Aber Dank des Internets gibt es heute viele Foren, auf denen sich Gleichgesinnte austauschen können. Hier ist deutlich zu erkennen, dass es keine kleine Anzahl von Fetischisten auf dieser Welt gibt. Es gibt viele Fetische, objekt- oder materialbezogene, z.B. Schuh-, Windel-,  Uniformen-, Fell-, Latex-, Gummi-, Leder-, Nylonfetisch und noch viele weitere.
Außerdem unterscheidet man zwischen dem sexuellen und dem religiösen Fetischismus.

Der sexuelle Fetischismus wird wie folgt in der American Encyclopedia of Sex von 1935 definiert.  “Der Zustand oder die Äußerung jener sexuellen Verirrung oder Perversion oder von Personen im allgemeinen oder an bestimmte Kleidungsstücke und Stoffe derart fixiert erscheint, dass der Sexualtrieb nur in Verbindung mit dem betreffenden Gegenstand oder Fetisch erweckt und auch befriedigt werden kann. Zu Fetischen können die Brüste einer Frau, Ihr Haar, Ihre Füße, Ihr Körpergeruch werden; ferner Schuhe, Wäschestücke, Lederhandschuhe, Samt, Kristallglas usw. gehören.”
Der religiöse Fetischismus bezeichnet einen Glauben an übernatürliche Beschaffenheiten (Begabung) bestimmter auserwählter oder uncharakteristischer Gegenstände unbelebter Art und deren Anbetung. Der Begriff Fetischismus (Religion) umfasst auch die religionsähnliche Verehrung von Objekten mit besonderer Bedeutung für die eigene Identität, denen besonderer Einfluss auf das eigene Wohlbefinden zugetraut wird, wie z.B. die “Tjurunga” (heilige Steine oder Hölzer) und andere Gegenstände der Australier, die Heiligtümer der Buddhisten in Lhasa oder die Bibel in bestimmten Prägungen evangelikaler Protestanten.

( hier weiterlesen… )

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