1. Dezember 2011 ist Welt-AIDS-Tag. HIV und AIDS dürfen nicht in Vergessenheit geraten. Erstmalig wurde der Welt-AIDS-Tag am 1.12.1988 von der WHO (Weltgesundheitsorganisation) ausgerufen. Seit 1996 wird der Welt-AIDS-Tag von der UNAIDS (Joint United Nations) Programme um HIV/AIDS organisiert. Deren wichtigste Aufgabe es ist, dass Zusammenführen von Informationen, Tatsachen und Ergebnissen, die die Epidemie mit sich bringt.
Die Notwendigkeit der Aufklärung, die Forschungen und Untersuchungen erinnern uns Jahr für Jahr an all die Betroffenen mit HIV/AIDS.
Es ist ein Tag des Füreinandereintretens! Heute im Jahr 2011 wird der HI-Virus/AIDS kaum noch als ein gesellschaftliches Problem in der Öffentlichkeit wahrgenommen. Das ist Falsch! Auch wenn die Krankheit langsam aus dem Fokus der Öffentlichkeit geriet, so muss sie doch sehr wohl Ernst genommen werden. Denn die Komplexilität des Virus macht die Herstellung eines Impfstoffes schwierig. Wie schwierig zeigten die letzten 12 Jahre. Vier Impfstoffe wurden in großen Studien untersucht doch haben diese nur “einige Einsichten in den Immunschutz gebracht” und der Prozess “war schmerzhaft und langsam” sagten die Forscher der Gruppe um Fauci (einer der führenden AIDS-Experten in den USA) dem “Science Translational Medicine”.
Aktuell heißt es, es gibt eine Pille zum Schutz vor Ansteckung der HIV-Infektion/AIDS. Hoffnung, Utopie? Mitgeteilt haben dies die UNAIDS und die WHO. Studien haben gezeigt, wenn der gesunde Partner täglich eine Pille mit der Wikstoffkombination Tenofovir und Emtricitabin einnimmt, kann das Risiko der Ansteckung bis zu 73% verringert werden. Ebenso soll NUR der Wirkstoff Tenofovir die Gefahr der Ansteckung um 62% sinken. Es ist schon ein großer wissenschaftlicher Durchbruch, der noch einmal bestätigt welche wesentliche Rolle antiretrovirale Medikamente bei der AIDS-Bekämpfung spielen erklärte UNAIDS-Direktor, Michel Sidibe. Die Studie beginnend 2008, wurde in Uganda, Kenia und Botsuana durchgeführt. 4.758 Paare von denen ein Partner infiziert war, wurden mit Kondomen versorgt und einen Teil antiretrovirale Medikamente und den Anderen Placebos verabreicht. Ende Mai 2011 wurde festgestellt, dass sich 47 Teilnehmer der Placebo-Einnehmer mit dem Virus infiziert hatten, 18 von jenen, die Tenofovir einnahmen und nur 13 die die Kombi-Medikation erhielten.
Dies ist noch lange kein Freifahrtsschein. Nichts von dem eben genannten schützt definitiv vor HIV. Die Wunderpille – ist noch nicht gefunden. Die Verhütung per Kondom ist mit der sicherste Weg vor einer Ansteckung.
Nehmt Teil an der Aufklärung, informiert Euch und schaut nicht weg - “Es kann auch Dich treffen”. Dank der Kampagnen vieler bekannter Namen und Gesichter ist es kein Tabuthema mehr. Zeigt auch Ihr Schleife zum Welt-AIDS-Tag.
Passt auf Euch auf und denkt immer daran, ein einziges Mal ungeschützter Geschlechtsverkehr kann verheerende Folgen haben.